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Skelettszintigrafie bei Prostatakrebs – das sagt sie aus

23. Februar 2018

 

Welche Bedeutung hat die Skelettszintigrafie bei Prostatakrebs?

Ist die Diagnose Prostatakrebs gestellt, führen Ärzte in bestimmten Fällen eine sogenannte Ausbreitungsdiagnostik durch. Dazu gehört auch die Skelettszintigrafie. Sie forschen nach, ob der Prostatakrebs schon in andere Regionen des Körpers gestreut und Metastasen gebildet hat.

 

Welche Untersuchungen kommen nach der Krebsdiagnose auf mich zu?

In dieser Situation kommen zwei Untersuchungen in Betracht: eine Computertomografie (CT), um Lymphknotenmetastasen im Becken oder Hinterbauchraum aufzuspüren, oder eine Skelettszintigrafie, um nach Knochenmetastasen zu fahnden.

 

Wie funktioniert eine Skelettszintigrafie?

Die Skelettszintigrafie führt ein Nuklearmediziner durch, der mit radioaktiv markierten Substanzen arbeitet. Diese verabreicht er in die Blutbahn und sie reichern sich in den Knochen an – und zwar an jenen Stellen, wo metastasenverdächtige Strukturen sind.

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Wie aussagekräftig ist die Skelettszinfigrafie bei Prostatakrebs?

Mit einer Skelettszintigrafie lassen sich Stellen im Knochen aufspüren, an denen sich womöglich Metastasen gebildet haben. Das ist aber nicht immer eindeutig. Manchmal führen Ärzte daher zusätzlich eine Kernspintomografie, Computertomografie oder Röntgenuntersuchung durch. Sie zeigen, ob wirklich Metastastasen vorhanden sind oder eine ältere Verletzung oder Entzündung im Knochen zugrunde liegt. Aber in den meisten Fällen erkennt man schon an den charakteristischen Veränderungen in der Skelettszintigrafie, ob es sich um die Metastase eines Prostatakarzinoms handelt oder nicht.

 

Ist eine Skelettszintigrafie gefährlich?

Die radioaktive Markierung erfolgt mit einer sehr geringen Dosis. Die Strahlenbelastung fällt in der Regel deutlich geringer aus als zum Beispiel bei einer gewöhnlichen Röntgenuntersuchung der Lunge. Sie ist also nicht sehr hoch.